Manchmal wundert man sich nur noch über die SPD. Zum Beispiel dann, wenn Hannelore Kraft (SPD) mit Ihrem Vorschlag zur Zwangsarbeit für Hilfsbedürftige und Kaputtgeschuftete mal eben von der Käuflichkeitsaffäre von Jürgen Rüttgers (CDU) ablenkt anstatt diese für scharfe Angriffe auszunutzen. Wer dann argumentativ noch in die gleiche Kerbe schlägt wie der unsägliche Guido Westerwelle (FDP), der muss sich die Frage gefallen lassen, ob er nicht gerade Wahlkampf für die Gegenseite macht. Bei dem kritischen Beobachter erzeugt solche ein Verhalten nur noch ungläubiges Kopfschütteln.
Artikel-Schlagworte: „Wahlkampf“
Ist Hannelore Kraft (SPD) noch bei Sinnen?
Dienstag, 9. März 2010Schlagworte:CDU, FDP, Guido Westerwelle, Hannelore Kraft, Jürgen Rüttgers, Nordrhein-Westfalen, NRW, SPD, Wahlkampf, Workfare, Zwangsarbeit
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Das Schwarz-Gelb Watchblog – eine Farce
Mittwoch, 9. September 2009Neben diesem Blog betreibe ich noch das Blog Schwarzgelb verhindern. Kürzlich entdeckte ich über Google das Schwarz-Gelb Watchblog, welches von der SPD eingerichtet wurde. Im Kopf prangt groß die Phrase “Schwarz-Gelb: Die Fakten – Was Union und FDP wirklich wollen”.
Prinzipiell könnte man ein solches Watchblog ja begrüßen. Dumm ist nur, dass die SPD selbst nicht klar ausspricht, wofür sie steht. Denn es ist klar, dass Frank-Walter Steinmeier (SPD) und seine Führungsgenossen nur eine große Koalition als Option haben, solange sie sich nach links verweigern. Allerdings bräuchten wir dann viel nötiger ein Schwarz-Rot Watchblog, das dokumentiert, wie die SPD in der großen Koalition lupenreine CDU-Politik gemacht, so dass die CDU selbst gar nicht großartig aktiv werden mußte. Es war die SPD selbst, die es Angela Merkel ermöglicht hat, im Wahlkampf einfach abzutauchen. Wer programmatisch inzwischen so nah an der CDU ist, dass der Wahlkampf hinter den Pseudo-Angriffen und Floskeln Steinmeiers eher zu einem Wahlkuscheln der großen Koalition verkümmert, soll selbst sehen, woher er seine Wählerschaft bekommt.
Ich habe im Schwarz-Gelb Watchblog einmal folgenden Kommentar hinterlassen:
Es mutet mehr als merkwürdig an, wenn jene Partei, die unter Gerhard Schröder mit Hartz IV, Rente mit 67 etc. den größten Sozialraub der Nachkriegsgeschichte begangen hat, nun “Haltet den Dieb!” schreit. Noch merkwürdiger mutet es an, wenn die SPD vorgibt einen gesetzlichen Mindestlohn zu fordern, einem entsprechenden Antrag aber nicht zustimmt, weil dieser von der Linkspartei kam.
Hören Sie doch auf links zu blinken und danach wieder in eine große Koalition rechts abzubiegen. Die SPD ist seit der Übernahme durch den rechten Flügel programmatisch komplett entkernt und kaum noch von der CDU zu unterscheiden. Denn wer eine sozialdemokratische Politik will, für die die SPD vor Schröder stand, wählt heute DIE LINKE, weil er da nicht nur zum Stimmenfang belogen und betrogen wird und man auch nach der Wahl noch sozial sein wird.
Es bleibt die Frage, ob es zuerst die SPD komplett hinrafft oder die überalterte Führungsriege aus dem rechten Flügel, welche die SPD in die Gosse getreten hat.
Mir ist klar, dass dieser Kommentar wohl nicht veröffentlicht wird, selbst im Gästebuch von “Wir für Frank” wird ja alles zensiert, was nicht bedingungsloses Gejubel ist. Sie sollen aber wissen, dass wir Wähler das Lügen, Betrügen und Taktieren der SPD-Spitze nicht honorieren werden. Wir wählen sozialdemokratisch ohne Lügen und Wählerbetrug und deshalb DIE LINKE. Die SPD widert mich seit Schröder nur noch an.
Damit ist alles gesagt, was es zu dem Schwarz-Gelb Watchblog und der SPD noch zu sagen gibt. Meine Leser sind natürlich frei, dort ebenso kritisch zu kommentieren, sofern es nicht eh der SPD-Zensur zum Opfer fällt.
Update 10.09.09, 21:35 Uhr: Wie bereits vermutet, wurden meine beiden Kommentare, die selbstverständlich auch gerechtgertigte Kritk enthielten, nicht veröffentlicht. Vielleiht sollte mal jemand die SPD-Führung informieren, dass Web 2. 0 nicht bedeutet, nur echte oder selbst verfasste Jubelarien auf verschiedenen Sites anzuhäufen. Gerade von echter Kritik seiner Leser kann man bekanntlich viel lernen. Da stellt sich allerdings die Frage, wie lernfähig die SPD mit ihrer Gerontokraten-Führungsspitze überhaupt noch ist.
Schlagworte:Angela Merkel, Betrug, Frank-Walter Steinmeier, Gerhard Schröder, Große Koalition, Lügen, Mindestlohn, Schwarz-Gelb Watchblog, Schwarz-Gelb: Die Fakten, Schwarzgelb verhindern, Sozialraub, SPD, Wahlkampf, Was Union und FDP wirklich wollen, Zensur
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Aktiv für DIE LINKE – na Klar!
Donnerstag, 18. Juni 2009Heute wartete zu Hause ein großes Paket auf mich. Der Inhalt:
400 Stück davon, wahrscheinlich verdammt schnell unter die Leute gebracht. Hast auch Du Lust, DIE LINKE durch Deine Arbeit zu unterstützen? Dann werde jetzt linksaktiv – für eine soziale und demokratische Zukunft in Deutschland!
Schlagworte:Aktiv für DIE LINKE, Jetzt linksaktiv werden!, Linksaktiv, Linkspartei, Wahlkampf
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Münteferings Mund tut Wahrheit kund
Montag, 20. April 2009Sehr entlarvend bezüglich der wahren Absichten und des tatsächlichen Wahlprogramms der SPD in diesem SPIEGEL-Artikel zu finden:
“Wir wollen die Wahlen gewinnen”, sagte auch SPD-Chef Franz Müntefering. “Es ist alles vorbereitet. Wir können starten”, fügte er mit Blick auf den Wahlkampf hinzu. Steinmeier müsse Kanzler werden, damit “die guten Zeiten wiederkommen”, wie es sie in der Regierungszeit Gerhard Schröders gegeben habe.
Übersetzt bedeutet dies:
- Hauptsache Wahlen gewinnen oder zumindest gut abschneiden.
- Franz Müntefering bezeichnet die Legislaturperioden unter Ex-Kanzler Gerhard Schröder (SPD) mit seiner schwachsinnigen Fixierung auf eine ominöse Neue Mitte und der anschließenden Umverteilung von unten nach oben im Rahmen der Agenda 2010 als “gute Zeiten”. Für Müntefering & Co. oder für wen?
- Müntefering möchte an die Agenda 2010 und die Regierung der sozialdemokratischen Schande unter Rot-Grün anknüpfen. Davon halten ihn offenbar weder 6-8 Millionen Bezieher von Hartz IV (vollständig oder aufstockend) noch 2,5 Millionen arme Kinder ab. Das ist schon fast zum Fremdschämen…
- Man erinnere sich an Franz Müntferings glorreiche Sprüche wie “Wer nicht arbeitet soll auch nicht essen” oder “Es ist unfair Politiker an den Wahlversprechen zu messen”.
Vielen Dank, Herr Müntefering! Gehen Sie doch lieber wieder in den Ruhestand und nehmen sie den zum CDU-Abklatsch degenerierten Schrotthaufen SPD gleich mit. Vielleicht kann Ihnen Gerhard Schröder oder Wolfgang Clement ja einen lukrativen “Nebenjob” zur Aufstockung Ihrer kärglichen Bezüge vermitteln?
Schlagworte:Es ist unfair Politiker an den Wahlversprechen zu messen, Franz Müntefering, SPD, SPD-Wahlprogramm, Steinmeier, Wahlkampf, Wer nicht arbeitet soll auch nicht essen
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